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Glossar in der Mikrotherapie

Mikrotherapie: Ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit dem Einsatz von Mikromethoden und deren Kontrolle mit bildgebenden Verfahren befasst.

Der Einsatz umfasst:

  1. minimal invasive Chirurgie (z.B. perkutane Bandscheibenoperation)
  2. medikamentöse Mikrotherapie,die eine Applikation von Arzneimitteln zielgenau am Wirkort (Schmerztherapie, Tumortherapie) ermöglicht; z.B.: PRT, epidurale Injektion, ISG-und Facetteninfiltration
  3. minimal invasive Biopsie (Tumorbiopsie)
  4. endoskopische Mikrotherpie.(Spinalkanlendoskopie)

Unter bildgebender Kontrolle mittels Computertomographen werden medizinische Instrumente: Nadeln, Kanülen, Sonden, Bohrer usw. punktgenau platziert, ohne dabei Organe, Gefäße oder Nerven zu schädigen. Es entstehen Kleinstwunden an der Hautoberfläche.

Bandscheibenvorfall: ist das hernienartige Vortreten des Bandscheibenkerns durch den Bandscheibenfaserring als folge der Bandscheibendegeneration. Je nach Grad des Vorfalls kommt es zu Schmerzreaktionen oder neurologischen Ausfällen.

Fazetten:  werden die echten Zwischenwirbelgelenke genannt.
Auch hier können chronisch entzündliche-degenerierende Erkrankungen auftreten, sie zählen zum Fazettensyndrom.

ISG-Iliosakralgelenk: ist das syndesmotische (Verbindung zweier Knochen durch Bindegewebe) Gelenk  zwischen  Kreuzbein und Darmbein. Schmerzhafte Erkrankungen dieses Gelenkes (Überbelastung durch Fehlhaltungen, Entzündungen, Tumoren,.) nennt man auch ISG-Syndrom.

Parese: vollständige Lähmung von Gliedmaßen, die sich in einer Einschränkung der Bewegungsfähigkeit und/oder Herabsetzung des Empfindungsvermögen äußert. Die Ursache sind Schädigungen von Nerven oder Schädigungen des Rückenmarks.

Perkutan: - durch die Haut hindurch.

Perkutane Bandscheibenoperation: ist eine Form der mikrotherapeutischen Chirurgie, bei der durch den Einsatz :  - eines Lasers (Perkutane- Laser-Diskuskompession)
 - von Radiofrequenzenergie (Perkutane – Nucleoplastie)
 - mechanische Stanzen( Perkutane – mechanische – Diskuskompression)
Bandscheibenmaterial entfernt wird.

PRT-periradikuläre Therapie: eine Form der medikamentösen Mikrotherpie, am Ort der Schmerzentstehung, in diesem Fall die Nervenwurzel, werden unter CT-Kontrolle Arzneimittel
 appliziert.

Spondylosen: Chronisch verlaufende Erkrankung der Bandscheiben, die mit einem Umbau der Wirbelköper  und  Knochenbrückenbildung einhergeht.

Spinalkanalstenosen: Einengung des Rückenmarkskanals durch raumfordernde Prozesse
( umschriebene Entzündungen, Abszesse, Bandscheibendegenerationen, Tumoren).

Vertebroplastie: ein mikrotherapeutisches Verfahren, bei dem Knochenzement zur Stabilisierung in einen gesinterten (Höhenbruch eines Wirbelkörpers z.B. bei Osteoporose) oder frakturierten Wirbelkörper eingebracht wird.

Wurzelsyndrom:  Die Austrittsstelle eines Rückenmarksnerven aus dem Zwischenwirbelloch wird Wurzelregion genannt. Diese Regionen können bei verschiedenen  entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen des Rückenmarks und des Wirbelkanals mit betroffen sein.
Der entstehende Nervenwurzelschmerz wird auch Wurzelsyndrom genannt.