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Wissenschaftliche Grundlagen und Basistechnologie für die veterinärmedizinische Microtherapie

Wissenschaftliche Grundlagen und Basistechnologie für die veterinärmedizinische Microtherapie

Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der EU kofinanziert. This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Aufgabe des Projektes

  • für die Microtherapie in der Veterinärmedizin die methodischen Verfahrensgrundlagen zu erarbeiten, um bei Indikationen mit microtherapeutischen Meliorationspotential die konventionelle Methodik zunehmend abzulösen,
  • die didaktischen Grundlagen sowie Zertifizierung und Qualitätssicherung einzuführen sowie
  • durch Schulung, Publikation und Öffentlichkeitsarbeit den Einsatzes der micromethodischen (minimal invasiven) Methodik zu maximieren.

Ferner sollen die Grundlagen für vermarktbare Produkte zur veterinärmedizinischen Microtherapie erarbeitet und vorangetrieben werden. Auf dieser Basis sollen Produkte vertriebsfertig entwickelt, gefertigt und unter der Marke CEMIT vertrieben werden. Bei diesen Produkten handelt es sich um spezielle Instrumente und Hilfsmittel für die Microtherapie.

Während der gesamten Projektlaufzeit ist das Vorhaben intensiv und engagiert von der ZAB betreut worden. Anlässlich mehrerer Besuche unter anderem auch vom Vorsitzenden der Geschäftsführung der ZAB konnten der Stand und der bis dato vorangeschrittene Ablauf des Forschungsvorhabens dargelegt werden und wertvolle Hinweise seitens der ZAB zu z.B. Zulieferern gegeben werden.

Als Vorauskenntnis für das FuE-Vorhaben wurde vor allem der Stand der Microtherapie verwendet, der vom Grönemeyer Institut für MikroTherapie (GIMT), Bochum für den Humanbereich erarbeitet wurde. Dieser wurde den Mitarbeitern der Dr. Matzke Medizintechnik GmbH & Co KG von Referenten der GIMT vermittelt.

Während der Projektlaufzeit und darüber hinaus besteht intensiver Kontakt u. a. zu

  • Private Universität Witten/ Herdecke gGmbH
    Fakultät für Medizin
    Lehrstuhl für Radiologie und Mikrotherapie
  • Grönemeyer Institut für MikroTherapie,
    Bochum Dr. med. H. Sahinbas
  • Theravet GmbH,
    Bochum, Jürgen Schlebrowski
  • Celsius42+ GmbH

Ziele des Projektes

a)    Erarbeitung der methodischen Verfahrensgrundlagen für die Microtherapie in der Veterinärmedizin, um im Anschluss an das Vorhaben bei Indikationen mit microtherapeutischen Meliorationspotential die konventionelle Methodik zunehmend abzulösen

b)    Einführung der didaktischen Grundlagen sowie Zertifizierung und Qualitätssicherung

c)    Maximierung des Einsatzes der micromethodischen (minimal invasiven) Methodik durch Schulung, Publikation und Öffentlichkeitsarbeit

Erarbeitung der Grundlagen für vermarktbare Produkte zur veterinärmedizinischen Microtherapie bis zur Prototypenphase. Auf dieser Basis sollen anschließend an das F&E-Vorhaben Produkte vertriebsfertig entwickelt, gefertigt und unter der Marke CEMIT vertrieben werden. Bei diesen Produkten handelt es sich um spezielle Instrumente und Hilfsmittel für die Microtherapie.

Ergebnisse des Projektes

  • Schulungen worden organisiert und durchgeführt. Tierärzte aus der Umgebung und und aus anderen Bundesländern kamen zu den Vorträgen über Computertomographie und minimalinvasieve Methoden und sammelten neue Erkenntnisse für die tägliche Praxis
  • Mit der Fa. Richard. Wolff, Tuttlingen, einem der weltführenden Anbieter in Endoskopie, laufen mehrere Maßnahmen von gemeinsamen Schulungen, in denen die Ergebnisse zu minimalinvasiven Arbeiten im Abdomen (Laparoskopie) und Gelenken (Arthroskopie) vermittelt werden.
  • Ebenso zeigte die Landwirtschaftskammer Brandenburg großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Dr. Matzke Medizintechnik GmbH & Co KG und möchte auch an weiteren Veranstaltungen dieser Art teilhaben.
  • Die didaktischen Grundlagen für eine Zertifizierung sind erarbeitet.

Folgende Produkte konnten entwickelt werden:

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Falls microtherapeutische Methoden in einer bestimmten therapeutischen Situation wegen unvorhergesehener Limitierungen oder Komplikationen des Einzelfalls wider Erwarten nicht zur Anwendung kommen können, müssen geeignete Instrumente vorhanden sein, um auf konventionellem Wege die nötigen OP-Maßnahmen durchzuführen.